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Geotags in Fotos

Veröffentlicht von Klaus Maier (klaus) am 17 Jun 2017
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Häufig macht es Sinn Geotags - also die Information, wo das Bild entstanden ist - in ein Dgitales Bild mit einzubetten. Wenn man Urlaubsbilder macht und Jahre später sich überlegt - wo war denn das ? - dann ist es doch super, wenn man die GPS-Daten einfach mal nachsehen kann. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

  • Handy: Quasi alle Smartphones haben einen eingebauten GPS-Empfänger und um die Daten ins Bild zu bringen, muß man einfach nur das Geotagging einschalten. Das funktioniert super und die Handies haben auch super schnell eine Position, dank A-GPS. Leider ist aber die Bildqualität von Handies in keiner Weise mit modernen Fotoapparaten vergleichbar, wobei sich aber inzwischen schon viel getan hat. Inzwischen ist dei Bildqualität zumindest bei ordentlicher Beleuchtung ganz brauchbar. Meistens fehlt aber ein Zoom.
  • Reisekamera: Es gibt inzwischen auch recht kleine Reisekameras, wie z.B. die Lumix TZ61 oder früher die TZ10 und diverse andere Modelle, die ein eingebautes GPS besitzen. Das ist an sich die optimale Lösung, da diese Kameras gerade unterwegs für viele Zwecke eine super Bildqualität liefern und auch noch GPS haben. Leider haben es die Kamerahersteller bisher nicht geschafft ein brauchbares GS mit einzubauen. Das läuft mit der Lumix meist so ab: Man schaltet die Kamera ein, stellt fest, dass die GPS -Info uralt ist, startet die Aktualisierung, wartet 5 Minuten und mach sofort seinen Schnappschuß". Das ist natürlich vollkommen absurd und damit unbrauchbar. Schade eigentlich, wäre das eingebaute GPS doch einmalig komfortabel.
  • Externer GPS-Empfänge: Gerade Spiegelreflex- und Systemkameras untestützen vielfach externe GPS-Empfänger, die dann meist auf den Blitzschuh aufgesteckt werden. Da sind wir dann auch schon bein einem der wesentlichen Nachteile, der Blitzschuh ist dann natürlich auch belegt. Ausserdem ist der Empfänger dann auch meist mit einem Kabel mit der Kamera verbunden. Das ist dann manchmal auch etwas unhandlich, wenn man die Kamera aus der Tasche nimmt oder wegpackt. Die Lösung funktioniert aber immer recht problemlos.
  • Nachträgliche Synchronisation von GPX-Daten mit de Bildern: Wenn man die GPS-Daten in Form einer (oder mehrerer GPX-Dateien vorliegen hat, dann man man beispielsweise mit der Software Geosetter die GPS-Daten aus dem Track in die Bilder schreiben und das nachträglich. Den Track (die GPX-Datei) kann man beispielsweise mit einem Navi mitloggen. Bei Garmin-Navis (Nüvi beispielsweise) liegen die Tracks einfach in der Verzeichnisstruktur des Navis. Ich verwende hierfür gerne auch ein ETrex, das mit normalen Mignon-Akkus gut einen Tag lang aufzeichnen kann. Super geeignet ist auch der super kleine i-gotU-600 Logger. Vorteil dieser Lösung ist, dass das mit jeder Kamera funktioniert. Wichtig ist aber hier, dass man darauf achtet, dass die Uhrzeit der Kamera korrekt eingestellt ist, da die Synchronisation ja über die eitinformation funktionert.

Bei all dem Hype ums Geotagging sollte man aber immer eines beachten. Fotos sollten nur dann mit Geotags versehen werden, wenn es auch gewünscht ist, dass die Geo-Info auch jeder bekommen darf, oder wenn man darauf achtet, dass die Fotos nicht in falsche Hände fallen.

Zuletzt geändert am: 17 Jun 2017 um 19:06:13

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